Dunkle Prinzessin

Dunkle Prinzessin
 
Star durchdringt mein Blick die Dunkelheit,
steif lieg ich gefangen, umklammert von erdrückender Einsamkeit.
Auf der Flucht vor dem alleine sein, rennen meine Gedanken,
sie suchen Schutz bei Ihr.
Und so träume ich mich fort zu dir, die du mir alles nahmst,
mich zerstörtest wo ich dachte, dass du als rettend Engel kamst,
mich zu befreien aus der Einsamkeit, zu lindern des Lebens Pein und Leid.
Ich schliesse still die Augen, sofort erscheinst du vor mir.
Feuerrot dein Haar die Dunkelheit in mir entflammt,
hast mir damit doch Herz und Seele schwarz verbrannt.
Smaragden Grün die Augen glühen, sanfte wärme lassen sie verspüren,
während sie mich blendeten, mich sicher in den Abgrund führen.
Bist von mir gegangen, hast viel mitgenommen,
Dacht ich doch, in deinem Herzen hätte Liebe für mich leicht geglommen.
So friste ich stumm mein Dasein vor mich hin,
versuche nicht weiter dich zu lieben, suche für mich einen neuen Sinn!
um jetzt weiterzugehen.
einzig die Hoffnung kann ich erkennen, dich eines Tages wiederzusehen,
erneut dich für mich zu finden, mit dir in eine schönre Welt zu entschwinden.
Gleich du für mich nichts fühlst, füllt mein Herz doch genug Liebe
genug für zwei, bin ich mit dir, fühle ich mich grenzenlos, fühl ich mich frei.
So oft schon hast du mich gebrochen, so oft kamst du zu mir zurück gekrochen.
So ersehn ich nun einmal mehr deine baldige Wiederkehr, woher, es sei mir gleich!
Ich werde nie gescheit, ich werd dir trotzdem immer alles geben, mein Leben, meine Liebe,
für meine Prinzessin ein Königreich!
So sehr mich dein Verrat an mir doch schmerzt, dass es nicht mal mehr für Tränen reicht,
und mehr, dass ein Anderer dich mir verwehrt,
ich freue mich und blicke entgegen unserm nächsten Beginn, ersehne den Augenblick,
in dem zum wiederholten Male zu mir wiederkehrst!
 
- Ich werde dich immer lieb haben! -
 
© Florian Schmidt, 30.September 2012

2.10.12 14:00, kommentieren

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Nur Du

Nur Du

Wäre ich ein Abenteurer, ich würde alle Meere erkunden,

Schätze suchen, die ganze Welt umrunden,

den fernsten Mensch erforschen, die wildesten Tiere jagen,

doch lockt dies alles nicht, wo doch

das größte Abenteuer und der Erden schönster Schatz,

ist deinen Namen tief in meinem Herz zu tragen.

© Florian Schmidt, 2012

26.6.12 15:35, kommentieren

Schlusssatz

Schlusssatz

Kein Wort mehr mit dir sprechen, nie wieder im Streit die Waffen strecken,
nie wieder mit dir Lachen, nie wieder Lügen, sich verstecken.
Niemals deinen Namen sagen, doch auf ewig Ihn als Narbe auf dem Herzen tragen.
Für immer weit von dir gehen, niemals mehr einander in schwerer Zeit bei Seite stehen.
Nie Wieder dich im Herz tragen, nie wieder deinen Tag erfragen,
Niemals mehr mit dir am Hörer schlafen gehen, niemals mehr um Gnade flehen
Kein Hass, kein Streit, nur Einsamkeit für jeden von uns, dem einen der sie alleine trägt,
der anderen, die sie in den Gefühlen für Andere vergräbt.
So viele Dinge die mit mir von dir gehen, doch das schlimmste erkannte ich im nu:
Nie wieder wir…. Nie wieder du…..

© Florian Schmidt, 2009

22.2.09 23:53, kommentieren

Von Reue und Sehnsucht


Von Reue und Sehnsucht

Ausgesperrt aus deinem Leben, von dir ins Exil gebannt,
Zu Recht verstoßen von deiner Hand.
Doch sollte nicht auch der größte Sünder Gnade finden?
Tag für Tag beginne ich mit dem Versuch zu lächeln,
doch das Lachen ist mit dir endgültig gegangen.
Ständig warst du in meinem Zorn gefangen
Ständig habe ich dich angegangen.
Ganz von Fehlern spreche ich dich hier nicht frei,
Doch mich selbst unschuldig zu sprechen,
wäre höchste Hechelei.
Als ewiger Besucher wandelst du durch meinen Verstand,
kaum einen Augenblick, an dem du mir nicht fehlst.
Zornig und Blind zog ich in den Kampf, und rannte unwissend, ungebremst gegen eine Wand.
Nicht mit Händen oder Stahl hieb ich auf dich ein,
Ich wählte das Wort zum Schwert, und stieß es tief in deine Seele rein.
Eine ewige Zeit kämpftest du dagegen an, schlugst tapfer um mich diese Schlacht voran
Bis dich irgendwann, wer könnte es verdenken, die Kraft verlies, dass Monster in mir die Oberhand gewann.
Vermochte Freund von Feind nicht mehr zu trennen, konnte nur noch ins Verderben rennen.
Zeigte dir die Zähne... drohte dich mit Ihnen zu zerreißen, du bist geflohen
Und mein Erwachen zu spät gekommen, ich habe dich mir selbst genommen.
Seit dein Abschied war gekommen, hat die Sehnsucht in mir nur noch zugenommen.
Mit dir wandelte ich durch die Finsternis in meinem Leben, begleitetest mich.
Standest eisern an meiner Seite, doch von Dunkelheit erblindet, erkannte ich im Finstern dein leuchten nicht.
Nun lebe ich so vor mich hin, vereinsame mehr durch jeden Tag.
Jeden Tag trübt mein Auge eine Träne in Gedenken an dich,
Verdammt: es tut mir alles so leid, du fehlst mir fürchterlich!

© Florian Schmidt, 2009



Widmung:
für dich, die du vor mir geflohen bist...

29.1.09 15:17, kommentieren

Nimm mich mit...

Nimm mich mit…

Vom Leben getreten, vom Schicksal geprügelt,
vom Schmerz gesegnet, durch selbsthass beflügelt.
Von der Liebe verstoßen, von Freude verlassen,
innerlich kein Gefühl, alles Taub, der Drang zu Hassen.

Die Augen so trüb so leer, alles Warme aus dem Gesicht verfliegt,
kaltes starren, wie sich ein neuer und neuer blutiger graben durch die haut sich pflügt.
Haar für Haar von meinem Körper fällt…
Das Glück erkannt, doch liegt es in entfernten Weiten,
Alles schöne dieser Welt personifiziert in Einer, doch lässt sie sich nicht greifen.

Lang gegangen ist auch der Sinn, im Leben, in der Welt,
in dieser Wüste aus eis , dass mich äußerlich so erfriert,
in diesem Mehr aus leidenschaftlichem, verschmähten Feuer, das mich verbrennt,
es gibt nichts was mich in diesem Leben hält….

So nimm mich mit Gevatter, wärme mich mit deiner Kutte,
ertränke unter ihr die Flammen dein will ich sein,
will keine lieb, keinen Zwist, keinen Zweifel der in mir tobt
nur Frieden… innere Ruhe…. Gegen all das, was mich in diese Grube sog,
und den Tiefsten, reinsten Frieden, find man nur bei dir, oh mein Gevatter Tod.


© Florian Schmidt

1 Kommentar 28.12.08 13:31, kommentieren