Vom Regen und vom Meer


Vom Regen und vom Meer

In Millionen Teilen falle ich vom Himmel, Flügel- hab ich nicht.
In Millionen Teilen fallen meine Gefühle, meine Gedanken, Fallschirme- haben sie nicht.
Äußerlich zerbrechlich wie Glas, zart schimmernd wie Regen immer fällt,
bevor er Tropfen für Tropfen auf dem Boden still zerschellt.
Doch pralle ich nicht auf die Erde, werde diesmal nicht zerspringen
Unter mir tobst nur du, in deiner Hand mein Schicksal liegt,
das Meer, sacht hör ich deine Wellen singen…
Ungewiss stürz ich auf dich ein, spürst du meine zärtlichen Berührungen
Wie sie über deine zarte, weiche Haut hinüber schwingen?
Haltlos fall ich über dir, doch was wird nun aus mir?
Werde ich in deinen Untiefen ertrinken? In deinen Fluten stumm versinken?
Oder dich bereichern, dein Gemüt zum steigen bringen, mit Liebe sanft zum Schweigen zwingen,
während meine zarte Haut sich mit deiner heiß vereint…?
Oh sanftes Meer, fall ich auch in Millionen Teilen,
nur du allein vermagst es mich zu einem Ganzen zu verheilen.
Unsere Geschichte, eine die man ewig im Gedanken hält,
so lang nur immer sanft der Regen fällt.
Alle Tropfen schreien es dir entgegen und sollte es auch stumm im Flug verhallen:
Nur für dich, um bei dir zu sein, wird der Regen immer Stur ins Meer noch fallen…

© Florian Schmidt, 2008

Ich bin der Regen..du bist das Meer...ein schönes Paar...welche erkenntnis brauchts noch um zu zeigen, dass du zu mir gehörst ???

17.10.08 23:15, kommentieren

Werbung


Gedankenspaziergang


Gedankenspaziergang

Zitternd liege ich, unruhig in meinen Sorgen,
Kalt allein, ungeborgen
Wärmen tut allein die Furcht, die innerlich tobt, mein Herz verbrennt,
Allen Kummer bei einem Namen nennt.
Zitternd liege ich unruhig in meinen Gedanken,
wiederhole im Kopf alle deine Worte,
welch glück, dass du mich nicht so siehst,
Schwach verletzlich, von der angreifbaren Sorte.
In mir tobt der Kampf mit den Gefühlen,
wirklich kämpfen kann ich nicht,
Kann nur durch die Schlacht mich wühlen,
durch das Blut und den Dreck,
All den Unrat den man auf meiner Seele entdeckt.
Wie ich es hasse dich zu lieben,
sag selbst, was an würde und Selbstachtung st mir denn noch geblieben?
Es ist egal was ich tu, was ich sage, was ich fühle, was ich denke, so habe ich das nie gewollt,
nie, dass du mich, wo ich gehe wo ich stehe durch meinen Leben verfolgst.
Wie ein Vampir, der mir das leben saugt, mich für sich nimmt,
in dessen Hand es liegt, ob mein Tag mich Fröhlich oder Traurig stimmt.
Nimm dir mein herz, es ist gebraucht. ich brauch es nicht
Nimm meinen verstand, er ist Verbraucht, zu einfach, viel zu schlicht.
Was ich versuchte, war das Glück auf erden zu finden, es mit dir zu teilen,
was zur Hölle machst du mit mir? wieso will ich nur bei dir verweilen?
Möchtest meine Liebe nicht, zeigst mir, dass du noch genug von Anderen in dir Trägst.
Ich höre gerne deinem Kummer zu, auch wenn du damit meine Welt zu Scherben schlägst.
Du fragst dich, was mich so emotional, so launisch macht?
Es sind die Zweifel, die Ungewissheit, die Sehnsucht nach deiner Nähe,
die mich stetig um den Schaf gebracht. Machst alles außer dir bedeutungslos für mich.
Verdammt, wie ich es Hasse… ICH LIEBE DICH!!!

16.9.08 11:39, kommentieren

Dunkle Hoffnung

Dunkle Hoffnung

Trotz aller Schönheit de Natur, ist mir dein Bild, das schönste doch vor Augen.
Ein Lächeln genügt um mir jeglichen Verstand zu rauben..
Ein Blick von dir, ich würde sterben für.

Was sich dabei in meine Seele frisst, diese Ungewissheit,
ob du dann auch im Herzen bei mir, oder vielleicht bei einem Andren bist.
Hast mein leben komplett auf den Kopf gestellt,
doch kann nicht behaupten, dass es mir nicht gefällt.

Begehren tu ich dich, auch wenn kein Weg zu dir führt.
Unüberwindliche weiten trennen dein Herz von meinem,
Von dem ort an dem man den Funken in mir Glühen spürt.

Ich hoffe sehr einst eine zweite Maid wie dich zu finden,
auch wenn ich fürchte dass selbst dann nicht alle Gefühle schwinden.
Was ich in dir fand , ist etwas, dass vorher noch nicht gab,
jemand, dem Gott einem Nur einmal zu schenken vermag….

So sitze ich hier einsam, allein, verschlossen in meinem Verstand, meinen Gedanken

und hoffe, während der Kummer mein Herz beschwert,
dass dich dein Geliebter nicht nur wie ich begehrt,
sondern dich eben so wie mein herz, innig und leidenschaftlich verehrt.

© Florian Schmidt, 2008

Widmung...:

du weisst schon selbst, dass du gemeint bist ...

1 Kommentar 14.9.08 01:35, kommentieren

Ironie

Ironie

Stehe hier, mit letzter Kraft auf einen Stock gestützt, und Predige den Rücken nicht zu krümmen.
Krächze mit rauer Kehle, wie man Klare Worte Spricht.
Die Augen fast schon trüb, verlange stehst klare sicht.

Habe lange schon nichts mehr zu Sagen, und finde ständig neue Sätze,
Keine Kraft mehr weiterzumachen, und fordere das Äusserste.
Sitze hinter hohen Mauern, sage steht’s, dass man sich nicht versteckt
Hasse mich gründlich, innig für alles selbst, fordere von jedem bedingungslos Respekt.

Ein gebrochener Mensch, bei dem Versuch das Unverbrauchte zu formen,
Ein Verlierer, der steht’s jedem das Spiel erklärt und das Gewinnen lehrt.
Ein Fuchs, steht’s ein Hirte für allerhand Federvieh,

Innerlich tot, leb ich mein leben fort.

Was für eine Ironie…


© Florian Schmidt 2008

Widmung:
für dich, mein liebes, kostbares Leben.

13.9.08 23:19, kommentieren

Die Geigenklänge

Hörst du leis die Geigen spielen, süße Klänge um dein Ohr?
Klopfen beständig, zärtlich, an deines Herzens Tor.
Begehren Einlass, wollen bei dir sein,
Öffne dich, lass sie ein, lausche Ihren Worten,
sie sind voller Hoffnung, sind so rein.

Sanft wie der Bogen Saiten streicht, streif ich deine Haut,
Süß wie die Violine töne singt, flüsterst du mir zu,
brauchst keine Worte für,
gebannt hör ich der Melodie in deiner Seele zu.

Siehst du den Geiger fiedeln? Voller Hingabe, voller genuss,
vergessen sämtliche Sorge, aller Welt verduss,
Nie wieder Gram, auf ewig glücklich werd ich nur dann,
wenn ich mich wieder in den tiefen deiner Augen sanft verlieren kann…

Hörst du leis die Geigen fiedeln, süße Klänge um dein Ohr?
Eine Melodie voller Träume voller Glücksseeligkeit,
und während wir Geigen Klänge so verfielen,
Versteh ich Ihre Worte, dass sie für unsre Liebe spielen…

© Florian Schmidt, 2008

1 Kommentar 8.6.08 17:50, kommentieren