Brennende Liebe

Brennende Liebe

Welch eigenartiger Wandel in meiner Welt,
der blaue Himmel erst von weißen Wolken durchgerbt
hat sich fürchterlich Blutrot gefärbt.
Um die Nase wehte kalte, klare Winterluft
Nun trägt sie einen warmen, schweren, aschigen Duft.


Von dicken, schwarzen Schwaden verhängt,
steht die sonne Hoch im Himmelszelt,
Und trotz ihrer Pracht, ist es ein brennender Stern der mit voller Kraft die Welt erhellt
Der eilig gen Erdboden rennt mit langem Schweif,
auf seiner Reise alle Luft verbrennt.

Und als aller Raum um mich her, in seinem Schatten start,
erkannte ich was da fiel, erkannte ich was es wart.

Habt Ihr den Engel gesehen! Habt Ihr die Liebe gesehen!
Sie hat ihm die Schwingen entflammt,
Ihn vom Himmel
über Erden zur
Hölle gesandt,
Hat ihm die Flügel verbrannt! Versah Ihn mit Qual, aus der sein Klagelied entstammt:

Könnt Ihr mich Fallen Sehen?
wer erhört mein flehen?
Trage eine Strafe schwer wie die von 1000 Dieben,
Hatte schlechtes nie im Sinn, wollte nur wieder kämpfen, nur wieder Lieben…

Die Melodie zersplittert mit Ihm auf den Boden,
sein Gebein wurde nie gehoben.
Und so sind es wieder dieselben Fragen, die die Ohren betören,
Was passiert, wenn ich es wage... wird neue Liebe auch meine neue Welt wieder zerstören?


© Florian Schmidt, 2008

1 Kommentar 9.3.08 18:49, kommentieren

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Lebenssinn

Gefallen um sich aufzuschlagen zu sehen

Aufstehen um weiter zu gehen

Weitergehen um zu Kämpfen

kämpfen um glück mit Verlust zu dämpfen

Immer nur geschlagen werden, bis die sinne schwinden

So ist das Leben, denn prinzipiell ist des Menschenlebens glück in einem Strick zu finden





© Florian Schmidt, 2007

13.5.08 22:45, kommentieren

Auf der Brücke

Auf der Brücke stand ich da,
und merkte gar, ich bin ein Naar.
Was mach ich hier, wo will ich hin?
Weitersuchen macht keinen Sinn.

Untergegangen in der Masse,
ein Volk hält zusammen
alles Schein, wie ich das hasse.

Keine Ruhe in der Hektik,
alles war im Fluss,
ich lief immer gegen den Strom
jeder Einzelne war gut gelaunt, voll von Genuss.

Auf der Brücke stand ich da, um mich her die Mengen,
welche zum emotionalsten Höhepunkt heran sich drängen.
Nur ich, der gescheiterte Suchende, war wieder der, der verliert.
So drehte ich mich langsam um und ging meinen Weg, während in meinem Rücken laut der Himmel explodiert.


© Florian Schmidt, 2007

13.5.08 22:43, kommentieren

Eine letzte Bitte

Was du sagtest, alles nur ein leeres Wort,
Schau in dein Herz, welch kalter leerer Ort.
Will man in dir die Wahrheit finden,
muss man dein innerstes ergründen.
Doch will man in dein innerstes sinken,
wird man dabei in deinen hass gefüllten, blauen Augen schnell ertrinken.
Kann doch jeder sehen wie du entgegen jeder Behauptung vor Zorn erbebst,
Verdammt noch mal, wach auf! Merkst du nicht, das du eine Lüge lebst?

Mache deinen Augen auf, du findest deinen Weg,
Auch sollte er im dunkeln liegen, es gibt viele die ihn dir erleuchten.
Finde doch den Weg zu dir, du bist unterwegs, doch machst die Augen zu.
Vertrau mir, keiner kennt besser dich als ich, das bist nicht du.

So hinterlasse ich Spuren in deiner Kälte, es läuft sich wie auf Schnee,
ich gehe voll Hoffnung, das ich irgendwann wieder in deine lachenden blauen Augen sehe
und dann dem Menschen, den ich so an dir lieben gelernt hab wieder sehe.

© Florian Schmidt, 2007

13.5.08 22:43, kommentieren

Die Geschichte des Wanderers

Gestraft lauf ich meinen Weg,
die Zukunft zu finden,
der Vergangenheit zu entfliehen.
Ewig streifte ich durch Einsamkeit,
Plötzlich erblickt ich dich, beginnt nun die Zukunft zu zweit?
Mit einem blick vermagst du mein herz zu sprengen,
mit einem Wort alle Vernunft in mir zu versengen.

Schön wäre deine Gesellschaft auf meinem Wegen.
Ein leben mit dir zu zweit
Es kann für mich nichts schönres geben.
Oh wie wünscht ich mir, du könntest auch mich erblicken.
Diese schöne Augen, wie sie mich entzücken.
Dein süßer blick, dein schönes lächeln,
Diese kostbaren momente mit dir, wie sie mich der Wirklichkeit entrücken.

Nicht auf Leinen, auf Rosen gehörst du gelegt,
dein seidiges Haar, nicht mit Bürsten, mit sanften Händen gehört es gepflegt.
Jeder Wunsch den dein Herz plagt will ich dir erfüllen.
Ich könnte dir sagen, das ich dich lieb... wüsst ich nicht das mein Pfad in der Vergangenheit liegt.

© Florian Schmidt, 2007

1 Kommentar 13.5.08 22:41, kommentieren