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Das Rosen Meer

Das Rosen Meer






Der Schatten der Nacht erhebt sich in die Lüfte,
Der volle Mond erwacht aus seinem Schlaf, spiegelt sich trübe in den Augen.
Im Mondlicht schimmert silbrig ein Meer von Rosen, jede einzelne hat ihren Zauber.
Sanft fahre ich mit der Hand über ihre Blüten, schlage weite Wellen durch ihre Reihen.
Unter den Symbolen der Liebe, ist wohl Die Rose das Treffendste.
Sieht man sie an, umwirbt sie einem mit ihren Zauber.
verführt einen in die schönsten Träume,
lässt einen unsanft erwachen, sticht dich mit ihren Dornen, bist du am Glück zu nah dran.


Leicht weht der weht der Wind, spielt im Garten mit den Blumen.
Trägt ihr Gut davon, auf das sie andern Ortes neu gedeihen.
Mit diesem Zauberstaub, trägt er deinen Namen pflanzt ihn in mein Herz,
er soll dort wachsen und gedeihen, Glück mir bringen
doch trägt auch dieser Dornen und bereit mir viel Schmerz.


Getrieben vom Wahn erhebe ich mich von der Gartenbank.
Außer deinem Namen hat der Wind mir nichts verraten,
hat dein Geheimnis tief begraben, für mich unerreichbar in diesem Garten.
Stumm mit silbernem Blick starre ich in die Tiefen dieses Blumenmeeres,
hoffe dort tief unten bei ihnen Wahrheit zu finden.
Langsam lass ich mich nach vorne ihn ihre Mitte fallen,
bete zu Gott dort zu versinken, hoffe sanft und leise, zwischen ihnen zu ertrinken.



©Florian Schmidt,2005

8.12.05 20:59, kommentieren



Apokalypse

Apokalypse

Es ist ein seltsamer Wandel den unsere Welt erkennen lässt,
Der freundliche, blaue Himmel färbt sich schwarz,
Und der Regen beginnt zu fallen.
Auf den Straßen rennen Menschen,
suchen Schutz in ihren Häusern.
Das Leben auf der Straße beginnt langsam zu erliegen.
Starker Wind weht durch die Gassen, ihre Fahnen zu verbiegen.
Was jetzt ist, versinkt in der Bedeutungslosigkeit.
Ihr selbst gewonnener, nie geachteter Reichtum verwandelt sich in ihre größte Not,
Durch die Luft surren Motoren, verkünden uns des obersten Herren Tod.
Grelle Lichter stürzen vom Himmel herab, schlagen ohne Mühe unsere Bäume in zwei.
Die Regentropfen verwandeln sich zu Blut, fallen auf ihrer Köpfe Nieder,
entziehen allen Mut.
Alle Menschen werden panisch und durch die Luft hallt ihr Geschrei.
Sie erkennen, dass ihr Tag gekommen ist, an dem Jeder dem Anderen gleicht
An dem der Einzelne ein niemand ist, ein Teil einer Masse.
Egal ob Bäcker oder Richter, ein jeder ist jetzt ein Nichts.
Plötzlich erbebt der Erde Zorn und die Massen möchten sich verstecken,
Doch die Verstecke werden Niemandem nützen, Gott ist Tod, niemand kann sie schützen.
Und so Fluteten die Straßen, nicht Wasser, es strömten ihre Tränen.
In diesen Bächen treiben die Leichen ihrer Rasse, zerstören Tal und Berg
Und man kann die Verantwortung für den Untergang ihrer Welt erkennen.
Es ist kein diabolischer Fluch, nein, es ist des Menschen eigenes Werk!

© Florian Schmidt, 2005

8.12.05 21:07, kommentieren

Gesellschaftshass

Die Täuschung
- Von Masken und Fassaden -

Ich laufe durch unsere Straßen,
Durchwandere eure Massen.
Die Sonne spiegelt sich in euren Augen, der Mund verzieht sich zu einem Lachen,
Nichts kann eure Stimmung trüben, geschehen noch so schlimme Sachen.
Alles was momentan ist, ist zu eurem vergnügen,
Doch nur so lang wie euch die Sonne scheint, in eurer Welt aus Lügen.
Die nächsten Wolken sind gekommen, haben euch eure Sonne weggenommen.
Nun hat diese Welt euch nichts mehr zu geben
In eurer Mitte fällt der Wahrheit Regen.
Fortgespült wird alle Illusion. Alle Farbe aus eurem Leben.
Mit den Farben wird auch euer falsches Lachen fortgetrieben.
Außer der grauen Realität ist eures gleichen nichts geblieben.
Das einstige fröhliche Gehabe, tragt ihr nun auf dem Gesicht als Lasten,
Die glücklichen Grimassen, stehen euch nun wie schlechte Masken.
Fort ist aller Optimismus, fort der Engel lieblicher Gesang.
Armes Land nun sieh, dies Volk, es ist dein Untergang.
Sieht man sich um, so sieht man ausgetragene Gesichter,
Voller Ratlosigkeit, ihr Schiff wankt in diesem Sturm.
Es sind nur einige wenige die es schafften, für die täuschenden Farben blind zu werden.
Zu sehen was sie verbargen, doch wurden diese Leute verurteilt, sie sollten schnell verzagen.
Hinter den Masken kann man Stimmen hören, die wollen das System zerstören.
Doch nicht allein der Wille formt den Weg, da ohne Taten gar nichts geht.
So hört man ihnen zu und stellt sie vor die gewünschte Wahl
Und siehe da, ihr Leben wird ihnen Egal. Es ist ein Strick der einem die Luft abschnürt.
Da sich durch stillstand nichts verändern wird.
Einzig den ehrlichen Regen können sie verjagen! Ist er endlich fort können sie ihre Welt neu färben.
Und so geben sie ihrer Welt den Schein zurück, malen sich eine neue Sonne
Geben sich wieder fröhlich diesen Lügen hin, genießen sie mit voller Wonne.
Doch diese frohen Menschen haben nichts verändert, nur neue Masken und Fassaden geformt,
Die ihnen wieder Freude vortäuschen und so lang halten, bis der nächste Regen kommt!

© Florian Schmidt, 2005





Gesellschaftsporträt

Merket auf, ihr seid verloren,
Man kann euch nicht mehr retten, denn ihr seid zu schwach.
Zu schwach um aufzustehen, um zu sagen was euch nicht passt.
Was euch nicht passt könnt ihr nicht verhindern.
Ihr seid nur ein Spielball der Mächtigen, die durch eure Unfähigkeit emporsteigen konnten.
Seelenruhig vertraut ihr euer Schicksal anderen an, von denen ihr wisst, dass sie euch enttäuschen.
Liegt es etwa in der Natur des Menschen, dass er einen seines Gleichen erheben muss,
um nach dessen Regeln zu spielen?
Wenn ihr das für den Weg haltet dann wartet weiter auf euren Propheten!
Doch er wird nicht kommen.
Diese Welt sie braucht keinen Propheten
So wie ihr ihn auch nicht braucht.
Ihr braucht einen Richter der der diese Welt erlöst von seiner Plage.
Diese Plage sie wird mit ihrem Blut bezahlen!
Der Tag wird kommen, an dem ihr weinend zu Erde sinkt, an dem euch euer Verderben lachend ins Gesicht winkt!
Ich will nicht sein wie ihr, ihr verdient kein Mitleid. Zusammenhalt wird von euch allzu oft verneint.
Denn es gibt nur eine Sache die euch wieder vereint.
Ihr vereinigt euch einen zu Jagen, den ihr verantwortlich macht.
Verantwortlich für seine Macht, die ihr ihm gegeben habt.
Wo sind unsere Großen die einst einmal waren?
Was ist aus dem Land der Dichtenden und Denkenden geworden?
Die Dichtenden und Denkenden,
Sie wurden Tod getrampelt, von der Niveaulosigkeit eurer primitiven Horden!
Doch ich sehe nicht mehr zu, hier startet die Revolution,
Die euch das Fürchten und mich das Siegen lehrt.
Jene die sagen werden, ich sei ein Schwätzer, dem man nicht trauen solle,
Jene sind es die dieses System stützen
Und alle seine Lücken schützen.
Will man sie schließen, euch helfen, so stößt man auf taube Ohren
Darum liebe Menschen:
Merket auf, ihr seid verloren!

© Florian Schmidt,2005

8.12.05 21:09, kommentieren

Für eine -entfernte- Bekannte

Zeit und Raum

Es ist mir immer noch ein ungelöstes Rätsel,
weshalb ich kein Gefühl so stark auslebe,
Wie den Schmerz den ich in mir trage.
Muss ich ihn spüren um zu wissen das ich noch am Leben bin?
Weiß ich nur dann das mein Herz noch am schlagen ist,
wenn ich in ihm die Einsamkeit und den Hass wachsen spüre?
Ich lebe mein Leben nicht mehr aktiv.
Ich funktioniere, einer Maschine gleich,
beobachte mich selber aus der ferne.
Sehe mich wieder und wieder in ein Unglück rennen.
Bleibe trotzdem weiterhin passiv.
Ich vermische meine Träume mit der Welt dort draußen
Und nenne dies dann Realität, die für mich nie vorüber geht.
Abend für Abend blicke ich aus meinem Fenster
In der Hoffnung einen Blick auf dich zu erhaschen.
Es verschwinden die Bäume und die Häuser die im Wege sind,
denn ich habe mir meine eigene Welt geschaffen.
Doch kommst du nicht, denn du besuchst keinen Fremden.
Insgesamt begreife ich das Wunder deiner Faszination nicht ganz.
Liegt es an deinem Sein, oder verfiel ich deinem fesselnden Glanz?
Liegt es an deiner Art, oder ist es deine Welt von der ich so gern ein Teil werden will?
Jeder Tag an dem ich mich nach dir sehne, schmerzt wie 1000 Peitschenhiebe,
Ich weiß nicht was zu tun ist,
Ratlosigkeit ist stets ein bitterer Beigeschmack von Liebe.
Doch nun möchte ich diese Zeilen schließen,
Es ist die Zeit die uns für Lange weiter voneinander trennen wird,
als wir im Geiste schon immer getrennt waren.
Wenn wir bisher auch nur Meilen nebeneinander her gelebt, gedacht, gelacht haben,
wir uns gerade mal beim Namen kennen,
So werden uns für lange Zeit nun halbe Welten trennen.

© Florian Schmidt, 2005

8.12.05 21:09, kommentieren

was mich tief bewegte



Das Gelöbnis

Vom Leben gepeinigt sinke ich in meine Kissen,
Meine Liebe zu dir wirkt angekratzt, wirkt verschlissen,
Mit schwerem Herzen trete in ein anderes Reich,
Nicht von der Wirklichkeit regiert, sondern von unseren Wünschen.
Jeder Mensch findet hier seinen Himmel, seinen Engel,
Findet seine Ängste kann andere für ihre Taten lynchen.
Ich erhoffe mir des Engels Blick zu fangen,
In seiner Gegenwart, eine ewige Seeligkeit zu erlangen.
Ist es sein sanftes Lächeln, was ihn für mich so unbezahlbar macht?
Sind es diese ehrlichen, unschuldigen brauen Augen, unter goldnem Haar,
Die mich in seinen, des Engels Zauberbann sperren?
Doch wie soll ein Mensch einen Engel verzaubern? Wer dies zu versuchen wagt, ist verloren.
So haben sich doch alle Engel, und so auch meiner, ihrem eigenem Gott verschworen.
Einzig wer es vermag, ihren Herren die Sterne vom Himmel zu nehmen,
Nach dem kann ein Engel sich ewig sehnen.
Doch Diebstahl ist nicht das Mittel welches einen Menschen zur Liebe bringen kann.
Eine Liebe, aufgebaut auf dem Unglück eines Anderen, ist eine verfluchte Liebe.
Sie wird nie von Dauer sein, kann keinen Bestand haben.
Sie ist unrein und Unheil wird sich an ihr laben.
So lasst eure Engel wo sie sind, sollten sie euch nicht von selbst erwählen.
Es ist eine traurige Einsicht, sie wird viele noch zu Tränen rühren,
Ihr werdet sie nie glücklich aus eurer Traumwelt führen.
Geplagt von dieser Erkenntnis, betrachte ich mir meinen Engel,
Ohne ihn an meiner Seite bleibt mein Leben leer und schal
Für mich ist dieser Engel mein Schatz, mein Heiligtum, mein kleiner Gral.
Nun da du für mich nichts zu tun vermagst, so will ich nur dein Abbild ehren,
Dich still weiterlieben, und mich des Hasses über diesen Schmerz verwehren.
Was sollte mir mein Leben ohne das Deinige nützen?
Es wäre noch wertloser, deshalb will ich dir deines schützen.
Du wirst mich nie erwählen, die Zeit will es so, so soll es sein.
Doch so lange mein Herz für dich zu schlagen vermag, so lange bist du nie allein,
In Gedanken und in deinem Herzen, werd ich immer in deiner Nähe sein!


- Durch des Trauers Regen, mit des Glückes Segen,
Durch tiefe Täler auf der Freude Wegen,
Durch Sehnsucht und durch Einsamkeit,
So soll es sein, bis in alle Ewigkeit. –


© Florian Schmidt,2005



Die vertraute Unbekannte
-Schicksalsgefangene-

Es ist ein trauriges Band das uns verbindet,
Das Band der Einsamkeit,
Das nie zu zereissen scheint, schmiedet uns aneinander.
Der Weg in mein Herz ist tief Verschneit, gezeichnet ist er mit Narben.
Jede einzelne von ihnen, scheint eine Erinnerung in sich zu haben.
Doch wie sieht es in deinem Herzen aus?
Ist es auch von Chaos und Hass verzerrt?
Oder wird es nur von Verlangen und Verzweiflung allein genährt?

Wir kennen uns nicht, wissen nichts von einander…
Und doch teilt uns das Schicksal zusammen…

Ich verstehe deine Gedanken, kann fühlen was du fühlst…
Denn du fühlst nichts, außer der leere in dir.
Doch du weißt dass du viel zu Geben hast, doch vermag es keiner zu nehmen!
Und auch ich wünsche mir jemanden, mit dem ich mein Leben teilen kann.

Jemanden, zum Lachen,
Jemanden zum Weinen,
Jemanden zum Schweigen
Jemand um sich gefühlvoll im Kuss zu vereinen.

Schicksal, oh grausamer Schmied,
Gabst uns diese Fesseln,
Könntest sie trennen mit einem einzig Hammerhieb.
Glühend heiß, schmiedest du Menschenleben im Feuer der Ewigkeit,
Hältst für sie Glück und Trauer steht’s bereit.
Hältst uns eifrig gefangen,
Hast uns an unsern Füßen im Dunkeln aufgehängt!

Doch wenn wir auch dort gefangen sind,
So erleiden wir diese Einsamkeit
Doch wenigstens nicht allein.
Wir sind sicher Einsam, doch wenigstens sind wir es zu zweit.

©Florian Schmidt, 2005


Lichtgestalten

Es fällt von Himmel gleißend Licht
Erhellt mir meine Wege, verschafft mir klare Sicht.
Gibt mir Hoffnung, führt weiter, immer weiter,
bis es vor meinem Augen mir zerbricht.
Durch Finsternis erblindet, taumle ich so durch mein Leben,
Auf der Suche nach der Nächsten, die mir ein neues Licht soll geben.
Und so wandere ich einher, treffe diesen treffe jenen
Doch muss mich weiter nach der Richtigen sehnen.
Diese Menschen, sie sind Lichtgestalten, wollen mich zu sich winken
Doch komm ich ihn zu nahe, muss ich ein jedes Mal in neuer Einsamkeit versinken.
Mein Leben, es ist eine Suche, und ich hoff sie will ein Ende finden.
Doch wird dies nicht so bald sein und ich muss mich einsam durch mein Dasein winden.

Florian Schmidt, 2005



Abschied

Gefangen in der Dunkelheit, ist mein Geist,
Er irrt einsam und allein umher, bis Verzweiflung in zerreist.
Man sperrt ihn in diese Zelle, nahm ihm allen Mut
Und auch alle Hoffnung den er weiß, es wird nicht wieder gut.

Ich sitze hier allein, alles ist still, ist kalt
Ich kann mich kaum noch des Todes wehren, er hat mich in seiner Gewalt.
Ich kann seinen rasselnd Atem hören, spüre seine Gegenwart.
Ich kann mich nicht bewegen, kann nicht laufen, bin steif vor Angst erstarrt.

Ich kann seine kalten Finger spüren, wie sie sich sanft in meinen Körper bohren
Er ist da, endlich ist er hier, gekommen mich zu holen.
Doch was ist das, er langt nicht nach meiner Seele?
Nein, ich weiß was er mir angetan, mir ist grad mein Herz erfroren.

Und noch immer traurig trüben Blickes, lässt er mich zurück.
Gegangen für immer, ist all das Glück.
Was soll ich noch auf dieser Erde, was soll mich noch halten?
Mich hält nichts mehr, bin verlassen, will mein Leben weiter nicht gestalten.

Und so wart ich auf seine Wiederkehr, auf das er mich befreit,
auf das er mich zerreist in zwei, und endlich macht ein Ende, mit dieser quälerei
Ich kann seine schritte hören, hör das er wieder kehrt,
gleich hab ich es überstanden, gleich wird mir mein Tod beschert.

Lebe wohl du graue Welt, soll doch bleiben wem es hier gefällt,
ich will es nicht, weiß dass mich hier nichts mehr hält.
Nun steht er wieder hier, vor mir, mit erhobenem Stab, fertig mich zu richten.
Soll er es endlich tun ich kann auf mein Leben gut verzichten.

Ich sehe noch seine Klinge blitzen, spür wie sie in meinen Körper fährt
Ich hör mein Blut gegen Wände spritzen, endlich ist mir der Tod gewährt.
So sinke ich nieder, vor des Todes Füße,
sehe noch mal zu ihm auf, schick ihm meine Dankesgrüße.

Mein leben ist verwirkt, ich liege in meinem Blute und alles ist rot.
Ich atme noch einen letzten Zug, denke noch einmal zurück
An Zeiten die noch schöner waren, mit etwas Mut und Glück.
Dies war das Letzte was ich dachte. Ich schließe meine Augen,

Und bin Tod.

© Florian Schmidt,2004



Illusion

Bin ich traurig, spüre ich deine Hand auf meiner Schulter.
Breitet sich Stille in meinem Herzen aus, wirst du sie mit deiner Stimme stören.
Sitze ich in einem Raum, sehe ich dich, du kommst auf mich zu.
Doch kann ich deine Schritte nicht hören.
Keiner sieht dich außer mir, und ich frage: Bist du wirklich da?
Oder spielt mir mein Verstand nur einen Streich?
Doch deine Erscheinung, sie ist an Liebe so reich.
Sie ist alles, was ich mir je erträumte.
Doch was geschieht, wenn ich dich berühren will?
Fällst du in dich zusammen, so wie es Liebe immer tut?
Ist Liebe vielleicht wie du? Eine Illusion, einzig Schein?
Ich fürchte ja, du bist nur ein Traum, ich kann nie wirklich bei dir sein.
Doch kannst du nicht ganz wie Liebe sein! Zum einen kann ich dich nicht wie Liebe hassen,
Zudem warst du immer da, hast mich nicht wie sie im Stich gelassen.
Nun seht was aus mir geworden ist, ich sitze allein und starre in die Leere.
Unterhalte mich mit einem Schatten. Und ich frage hat der Wahn mich nun ergriffen?
Doch wer hat Schuld an diesem Sein?
War es Einsamkeit oder Hass, der mich zu dem machte was ich bin, oder war ich es allein?
Die Antwort auf die Frage dieser Kausalität, es vermag keiner sie zu geben.
Weil sie keiner kennt! Nicht weil sie keiner sagen will!
Doch was soll es bringen dieses Rätsel weiter zu verfolgen.
Ich belasse es bei diesen Dingen.
Bin ich traurig, spüre ich deine Hand auf meiner Schulter
Breitet sich Stille in meinem Herzen aus, wirst du sie mit deiner Stimme stören.
Und so lange weiterhin Schmerz und Einsamkeit in meinem Herzen erklingen
So lange werde ich deine Stimme, in meinen Ohren singen hören.

© Florian Schmidt, 2005






Der Glaube
- Verlier ihn nicht! -

Sehe ich mich um, so starre ich auf Mauern.
Ich bin ein Gefangener, in meinem eigenem Leben.
Ich will entkommen dieser Kerkerhaft,
doch scheint es keinen Weg in die Freiheit zu geben,
Es ist die Grausame Wirklichkeit die Mich umschließt.
Doch scheint in finsteren Stunden auf oft ein Licht.
Diese Erscheinung kommt mir einem Engel gleich
Sie ist voller Liebe und wärme
Doch auch an Trauer und Einsamkeit so Reich,
Man schaut in ihre Augen, nichts als Reinheit in Sicht
Doch auch dieses Licht es kann nicht ewig für mich scheinen,
es wird Verlöschen, es wird dunkel, ich werde um es weinen.
Doch frag ich mich was ich diesem Licht geben kann…
Es ist da wenn ich es Rufe, Ihr seit es meistens nicht.
So kann ich es ehren und in meinem Herzen bewahren.
Doch vermag auch dieses Licht meine Ketten nicht zu sprengen.
Wie entkomme ich diesen Mauern.
Muss ich sie zum Glücklich sein verdrängen?
Eines Tages ich weiß da kommt der Mensch der Schlüssel hat
Meine Zelle aufzusperren, mich ins fröhliche, helle Leben zurück zu zerren
Es ist also der Glauben der mich Leben lässt. Vernehmt es in allen Ohren.
Wer den Glauben an alles verliert, der wird nie Glück empfinden
Er ist selbst verloren!

Für meine liebe Freundin Christiane, in ewiger Verbundenheit. Auf das dir dein leben Glück beschehrt

©Florian Schmidt, 2005





Die Feder

So unbedeutend sie uns scheinen mag, so bedeutend ist sie doch für unser Sein,
Kaum schwerer als das nichts was uns umgibt, und winzig klein.
Jeder Mensch vermag sie zu führen, doch unterwirft sie sich nicht jedem.
Nicht jeder kann sie nach seinem Willen beherrschen, sie zu seinem Werkzeug schmieden.
Sie kann uns äußerlich nichts anhaben, doch innerlich kann sie uns zerstören.
Mit ihr können wir keine Körper verletzen, doch den Geiste eines Anderen fast zu Tode hetzen
Doch Vorsicht, den auch sie ist des Jagens mächtig, kann aus dem Jäger den Gejagten machen.
Trotz des Grauens, welches in ihr schlummert, ist sie eines unserer höchsten Symbole.
Für den Frieden, für das Übermenschliche, Türschild des Engelreiches.
Nichts kann sich mit ihr messen, denn nichts hat so viel Macht in sich, wie dieses kleine Ding.
Lächelnd schauen wir auf Tintentropfen, in denen die Seelen unsrer Menschen gefangen sind.
Geraten wir in ihren Bann, so treiben wir durch unser Leben, wie die Feder arg im Wind.
Viele Narren verkennen ihren Wert, lernen sie nie zu schätzen,
Ihnen werden sie sich nie eröffnen, die Möglichkeiten, sie werden sie nie ermessen.
Eins behauptete man sie sei mächtiger als ein Schwert,
Und dies ist auch heute so, sie schafft es, dass sich unsere Macht vermehrt.
Man braucht keine privaten Söldner, um den Untergang der Menschen zu beschwören.
Darum macht sie euch zu Eigen, sie ist euer eigen Schwert,
Man hält alle Macht in seinen Händen, erkennt man nur der Feder wahren Wert.



©Florian Schmidt, 2005

8.12.05 21:11, kommentieren