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Liebe


Liebe


In Einsamkeit ging er spazieren, ging so leise vor sich hin
Sah nie zur Seite, nur nach Vorn immer seines Weges fort
Nahm an sich gar nicht war diesen herrlich friedlich, schönen Ort!

Doch plötzlich, sah er auf und sie dort stehen
Sah ihre blauen Augen in der Sonne funkeln,
Sah ihre schönen langen Haare dort im Winde wehen.


Gefangen von diesem Anblick blieb er stehen
Er konnte nicht an ihr vorüber gehen
Solche Schönheit hatte er noch nie gesehen!

Er ging zu ihr und sprach sie an
Und auch sie sah in ihm den ganzen Mann
Und schritt mit ihm sprachlos voran!

Die Zeit Strich vorbei, sie ging ins Land
1 Jahr ist es her dass er dort mit ihr im Walde stand
Damals gingen sie sprachlos nebeneinand, heute gehen sie Hand in Hand!


Doch irgendwann, da kommt der Tag,
an dem nicht jeder überlebt,
an dem man ohne Worte Auseinander geht!


Er sah sie liegen in des Todes Kiste so bleich, so wunderschön
Sah sie wieder vor sich in diesem Walde stehen
Und ihr blondes Haar im Winde wehen!

So ging er wieder nur spazieren
An einem herrlich friedlich Ort
Und sagt wieder mal kein Wort!

Senkte nur das Haupt und schritt in seiner Trauer fort
Dann plötzlich blicke er Hinauf
Und schlug wieder seine Augen auf!

So ging er weiter, mit gehobenem Kopf
Schritt er wieder diesen Wege hin
Und gab seinem Leben wieder sinn

Denn Auch wenn sie war begraben
Und den Engeln Übergeben,
So hatte sie in seinem Herzen und Erinnerungen, doch das ewige Leben. © Florian Schmidt

20.8.07 20:07, kommentieren