Nimm mich mit...

Nimm mich mit…

Vom Leben getreten, vom Schicksal geprügelt,
vom Schmerz gesegnet, durch selbsthass beflügelt.
Von der Liebe verstoßen, von Freude verlassen,
innerlich kein Gefühl, alles Taub, der Drang zu Hassen.

Die Augen so trüb so leer, alles Warme aus dem Gesicht verfliegt,
kaltes starren, wie sich ein neuer und neuer blutiger graben durch die haut sich pflügt.
Haar für Haar von meinem Körper fällt…
Das Glück erkannt, doch liegt es in entfernten Weiten,
Alles schöne dieser Welt personifiziert in Einer, doch lässt sie sich nicht greifen.

Lang gegangen ist auch der Sinn, im Leben, in der Welt,
in dieser Wüste aus eis , dass mich äußerlich so erfriert,
in diesem Mehr aus leidenschaftlichem, verschmähten Feuer, das mich verbrennt,
es gibt nichts was mich in diesem Leben hält….

So nimm mich mit Gevatter, wärme mich mit deiner Kutte,
ertränke unter ihr die Flammen dein will ich sein,
will keine lieb, keinen Zwist, keinen Zweifel der in mir tobt
nur Frieden… innere Ruhe…. Gegen all das, was mich in diese Grube sog,
und den Tiefsten, reinsten Frieden, find man nur bei dir, oh mein Gevatter Tod.


© Florian Schmidt

28.12.08 13:31

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