Auf der Brücke

Auf der Brücke stand ich da,
und merkte gar, ich bin ein Naar.
Was mach ich hier, wo will ich hin?
Weitersuchen macht keinen Sinn.

Untergegangen in der Masse,
ein Volk hält zusammen
alles Schein, wie ich das hasse.

Keine Ruhe in der Hektik,
alles war im Fluss,
ich lief immer gegen den Strom
jeder Einzelne war gut gelaunt, voll von Genuss.

Auf der Brücke stand ich da, um mich her die Mengen,
welche zum emotionalsten Höhepunkt heran sich drängen.
Nur ich, der gescheiterte Suchende, war wieder der, der verliert.
So drehte ich mich langsam um und ging meinen Weg, während in meinem Rücken laut der Himmel explodiert.


© Florian Schmidt, 2007

13.5.08 22:43

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